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Wie können wir gesund bleiben? Das Salutogenese-Konzept in der Lebensspanne
Leitende des Workshops
- Christina Krause (Georg-August-Universität Göttingen)
- Nadja Lehmann (Georg-August-Universität Göttingen
- Rüdiger-Felix Lorenz (Georg-August-Universität Göttingen)
- Theodor Dierk Petzold (Georg-August-Universität Göttingen
Kurzbeschreibung
1. Teil: Einführung
Grundlagen und Forschungsansätze zum Salutogenese-Konzept
„Gesundheit ist ein hohes Gut“ – vielleicht das höchste, wenn wir ein Gesundheitskonzept zugrunde legen, das Gesundheit nicht nur als Abwesenheit von Krankheit“ definiert, sondern als eine „komplexe Qualität menschlichen Lebens“.
Um diese Sicht geht es in der Einführung zum Salutogenese-Konzept, welches von dem israelischen Gesundheitsforscher und Medizinsoziologen Aaron Antonovsky konzeptionell begründet wurde und die Entstehung von Gesundheit beschreibt. In einer Welt, in der dominante Denk- und Forschungsstrukturen in einer pathologisch orientierten Medizin beharren, bietet dieses Modell als Rahmentheorie zur Gesundheit eine hervorragende Anschlussfähigkeit für weiterführende, vor allem theorieübergreifende, ja selbst systemische Forschungsansätze. Zudem kann die Salutogenese-Ausrichtung ein Bewusstsein für einen gesundheitsaktiven Lebensstil schaffen und Freude am Gesundsein sowie das Genießen von Gesundheit über die Lebensspanne hin fördern.
In dieser Einführung zum Salutogenese-Konzept werden dessen Grundlagen im Zusammenhang mit weiterführenden Forschungsansätzen anschaulich dargestellt.
2. Teil: Was erhält gesund?
Antonovsky hat eine Wende in der Gesundheitsforschung und -praxis eingeleitet, indem er konsequent nach den Gesundheitsfaktoren – er nennt sie generalisierte Widerstandsressourcen – gefragt und damit die theoretische Grundlage für Gesundheitsförderung gelegt hat. In diesem Teil der Veranstaltung sollen zwei personale Ressourcen im Mittelpunkt stehen: das Selbstwertgefühl und das Zugehörigkeitsgefühl.
3. Teil: Wie werde ich „Gesundheitserreger“? Salutogene Kommunikation in der gesundheitsfördernden Praxis
Ziel dieses dritten Teils des Workshops zum Thema Salutogenese ist die Vermittlung der Grundlagen zur Anregung der autonomen Selbstregulation von Patienten/Klienten durch Kommunikation. Hier wird in kurzen Sequenzen der Unterschied von Handeln im Vermeidungsmodus (pathogenetische Orientierung) und im Annäherungsmodus (salutogenetische Orientierung) erfahrbar.